Berichterstattung Europäisches Parlament auf ARTE (2015)

Um eine gemeinsame europäische Öffentlichkeit oder gar eine eigene europäische Identität herzustellen, bedarf es auch einer europäischen Medienlandschaft, die sich durchaus auch am Modell des ÖRR orientieren kann.
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Heinrich
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Berichterstattung Europäisches Parlament auf ARTE (2015)

Beitrag von Heinrich »

Dieser Text wurde am 17. Oktober 2015 von der 62. Kreisversammlung des Heilbronner Kreisverbandes beschlossen. Im Nachgang wurde er zudem von der Landesversammlung der EUROPA-UNION Baden-Württemberg beschlossen und den Verantwortlichen von ARTE zur Kenntnis gegeben werden.

Der öffentlich-rechtliche Sender ARTE soll zukünftig die Rede zur Lage der Union des Kommissionspräsidenten und die Generaldebatten des Europäischen Parlaments live übertragen und damit dem Beispiel des Senders PHOENIX für die Übertragungen der Plenarsitzungen des Deutschen Bundestags folgen.

Begründung:

Die Rede des Kommissionspräsidenten, die sich ihr anschließende Plenardebatte sowie die Generaldebatten des Europäischen Parlaments sind von großer politischer Bedeutung für die europäische Bürgerschaft.

Sie sind zwar über das EP TV (Fernsehkanal des Europäischen Parlamentes) über das Internet zu verfolgen, aber dieses hat nicht die Tiefenwirkung wie eine direkte Live-Übertragung über das öffentlich-rechtliche europäische Kulturportal ARTE.

ARTE fördert gemäß seinen Statuten die Annäherung der Völker in Europa, daher sollte dieses auch im politischen Bereich erfolgen

Hintergrund (kein Teil des Antrags):

Eine Vision wurde Wirklichkeit – Der öffentlich-rechtliche europäische Kulturkanal ARTE fördert das Verständnis und die Annäherung der Völker in Europa und hat sich fest in der europäischen Fernsehlandschaft etabliert.

Der Gesellschaftssitz von ARTE befindet sich in Straßburg, an der deutsch-französischen Grenze, im Herzen des europäischen Viertels. Er ist Ausdruck einer dreifachen Symbolik und zeigt sowohl die Verankerung des Fernsehsenders in der europäischen Medienlandschaft als auch die fruchtbare deutsch-französische Freundschaft und die Offenheit gegenüber Europa.

ARTE finanziert sich zu 95% über den in Frankreich und Deutschland erhobenen Rundfunkbeitrag. Gemäß dem Gründungsvertrag strahlt der Sender keine Werbung aus, eine Teilfinanzierung durch Sponsoring ist jedoch zulässig.
Mit europäischen Grüßen,
Heinrich Kümmerle
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